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Aktuelles aus der Wildtierstation

Aufnahmestop

Jedes Jahr kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo alle Plätze belegt, und alle Kapazitäten ausgeschöpft sind. In diesem Jahr kommt erschwerend dazu, dass unsere Spendeneinnahmen, seit Beginn der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stark eingebrochen sind. Unsere Rücklagen reichen aktuell nur noch für die Tiere, die sich aktuell bei uns in Pflege befinden. Denn für jedes Tier, welches wir aufnehmen, übernehmen wir auch die Verantwortung, es bis zum letzten Tag der Auswilderung artgerecht und naturnah füttern und versorgen zu können.
Leider können wir bis auf Weiteres deshalb keine neuen Tiere mehr aufnehmen, ohne dass die Qualität der Pflege darunter leiden würde. Nur für Rehkitze haben wir noch ein paar Plätze frei.

Wir hoffen auf euer Verständnis, dass wir es zeitlich leider nicht schaffen, euch hier regelmäßig auf dem Laufenden zu halten, denn die Versorgung der Pfleglinge hat Vorrang. Auch allgemeine Anfragen oder Anfragen zu Beratungen, können wir leider aktuell nicht beantworten. Paten dürfen sich gerne direkt bei uns, nach ihren Schützlingen erkundigen.

Wir freuen uns natürlich trotzdem, wenn ihr uns bei der Versorgung der kleinen Wilden, die bei uns in Pflege sind, unterstützt. Bitte helft uns, zu helfen

SPENDENKONTO
Wildvogelstation Rhön-Saale e.V.
IBAN: DE47 7935 3090 0011 2541 74
BIC: BYLADEM1NES

PAYPAL
https://www.paypal.me/WildvogelstationRS

(Als gemeinnützig anerkannter Verein, für den Natur- und Tierschutz, sind wir in der Lage sowohl Firmen als auch Privatpersonen Spendenbescheinigungen für das Finanzamt auszustellen)

Vielen Dank für euer Verständnis,
das Team der Wildtierstation

Hilfsbedürftiges Wildtier oder Wildvogel gefunden?

Jedes Jahr kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo alle Plätze belegt, und alle Kapazitäten ausgeschöpft sind. In diesem Jahr kommt erschwerend dazu, dass unsere Spendeneinnahmen, seit Beginn der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stark eingebrochen sind. Unsere Rücklagen reichen aktuell nur noch für die Tiere, die sich aktuell bei uns in Pflege befinden. Denn für jedes Tier, welches wir aufnehmen, übernehmen wir auch die Verantwortung, es bis zum letzten Tag der Auswilderung artgerecht und naturnah füttern und versorgen zu können.
Leider können wir bis auf Weiteres deshalb keine neuen Tiere mehr aufnehmen, ohne dass die Qualität der Pflege darunter leiden würde. Nur für Rehkitze haben wir noch ein paar Plätze frei.

Wir hoffen auf euer Verständnis, dass wir es zeitlich leider nicht schaffen, euch hier regelmäßig auf dem Laufenden zu halten, denn die Versorgung der Pfleglinge hat Vorrang. Auch allgemeine Anfragen oder Anfragen zu Beratungen, können wir leider aktuell nicht beantworten. Paten dürfen sich gerne direkt bei uns, nach ihren Schützlingen erkundigen.

Wir freuen uns natürlich trotzdem, wenn ihr uns bei der Versorgung der kleinen Wilden, die bei uns in Pflege sind, unterstützt. Bitte helft uns, zu helfen

SPENDENKONTO
Wildvogelstation Rhön-Saale e.V.
IBAN: DE47 7935 3090 0011 2541 74
BIC: BYLADEM1NES

PAYPAL
https://www.paypal.me/WildvogelstationRS

(Als gemeinnützig anerkannter Verein, für den Natur- und Tierschutz, sind wir in der Lage sowohl Firmen als auch Privatpersonen Spendenbescheinigungen für das Finanzamt auszustellen)

Bitte keine Besuche mehr!

Auf Grund der aktuellen Lage, die wir sehr ernst nehmen, möchten wir mitteilen, dass Besuche in der Wildtierstation bis auf Weiteres nicht mehr möglich sind. Das gilt für Interessierte, ehrenamtliche Helfer ebenso wie für Wildtier-Paten. Die Versorgung der Pfleglinge wollen wir in deutlich eingeschränkter Form vorerst weiter gewährleisten.

Wir bitten um Verständnis, dass wir die Übergabe von verletzten oder verwaisten Wildtieren nur noch am Zaun vornehmen werden. Dies dient Eurem und unserem Schutz. Bei Wildtierfund stehen wir euch trotzdem weiterhin jederzeit telefonisch zur Verfügung.

Lasst uns in dieser unruhigen Zeit auf einander achten und dabei trotzdem die Schwächsten nicht aus den Augen verlieren.

Unsere Schützlinge

MÖGEN SIE TIERVERSUCHE?

NEIN??? ABER WARUM WOLLEN SIE DANN SELBER EINEN MACHEN?
„Ich würde es so gern mal selber versuchen“ - bei diesem Satz stellen sich jeder Aufzuchtstelle die Nackenhaare auf. Auch wir bekommen diesen Satz immer wieder zu hören! Viele Menschen denken, dass ein so niedliches Wildtierbaby nur etwas Milch und Liebe braucht. Aber ....

Hier unbedingt weiterlesen!

Der sehr lesenswerte und informative Beitrag wurde uns freundlichen weise zur Verfügung gestellt von
de Kattekers - die Eichhörnchenretter, https://www.facebook.com/deKattekers/ )

So naturnah wie möglich!

Die Jungtieraufzucht ist für uns Wildtierpfleger oftmals ein Wechselbad der Gefühle. Sie ist geprägt von Hoffnung, kleinen und großen Fortschritten aber auch von Rückschlägen. Tröpfchen für Tröpfchen flössen wir den geschwächten Jungtieren, nachdem sie aufgewärmt und rehydriert wurden, die spezielle Aufzuchtmilch ein. Oft ist es ein eine wahre Odyssee... den passenden Sauger zu wählen, darauf zu achten, dass die Milch zum Zeitpunkt der Verabreichung exakt temperiert ist und dass sie am Ende auch so; im verstörten und ängstlichen Jungtier landet, dass es sich weder verschluckt, noch das Fell verklebt. Bis dann endlich der erlösende Moment eintritt, indem das Findelkind freiwillig am Sauger hängt und trinkt! Wir haben in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass wir diesen Prozess für uns und für die kleinen Wilden erheblich erleichtern können, wenn wir die Fütterung so natürlich wie möglich gestalten. Also die Natur so gut es geht imitieren. Einer dieser (für uns sehr spannenden) Aspekte, ist die Wahl des richtigen Saugers. Lange haben wir probiert, getüftelt und recherchiert. Nach und nach konnten wir für beinahe jede Wildtierart einen Sauger finden, der dem natürlichen Gesäuge des Muttertiers ähnelt und die Gewöhnung an die Aufzuchtmilch aus dem Fläschchen deutlich erleichtert. Zum Schluss noch eine wichtige Information für Wildtierfinder: Neben einem naturnahen Sauger benötigt jedes Jungtier natürlich auch ganz spezifische Aufzuchtmilch. Von ominösen Rezepten aus dem Internet, Kuh- Katzen- oder Kondensmilch ist unbedingt abzusehen. Auch verträgt nicht jedes Jungtier Katzenaufzuchtmilch. Deshalb gilt wie so oft: Keine Selbstversuche, die am Ende zu Lasten des Tieres gehen - Stattdessen Rücksprache mit einer Wildtierstation halten.

Das neue Mikroskop ist da!

Das neue Mikroskop ist da! Mit der Anschaffung des neuen Leica-Mikroskop sind wir der Empfehlung unserer lieben Kollegen, der Greifvogelhilfe Rheinland, gefolgt.
Die erstklassige Optik und die hochauflösende Leica-Kamera ermöglichen es uns in Zukunft einen endo- und ektoparasitären Befall schnell zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

Wir danken der "Deutschen Postcode Lotterie" und allen Teilnehmern, die uns bei dieser Investition großzügig unterstützt habe

Diese wunderschöne Schleiereule hat sich bei einem Unfall den Handwurzelknochen gebrochen und irrte damit einige Tage flugunfähig umher.
Dank dem beherzten Eingreifen der Finder, konnte sie nun bei uns in der Station versorgt werden. Trotz vorsichtiger Prognose heißt es jetzt erst einmal schonen und wieder zu Kräften kommen.
Die Vollpenison nimmt sie schon einmal dankend an.

Biotopflegeeinsatz

Ende Februar haben wir ein weiteres Stück im Naturschutzgebiet Weyhershauk entbuscht. Angespornt hat uns dabei die bereits erste singende Heidelerche. Die anstehende Brut- und Setzzeit bringt uns nun eine kleine Verschnaufpause, bevor es im Herbst weitergeht.

Tolle Spendenaktion

Eine tolle Aktion zur Unterstützung unserer Wildtierstation hat sich die Eigenheimervereinigung Brendlorenzen e.V. ausgedacht. Die Eigenheimervereinigung spendet in diesem Jahr für jedes neue Mitglied 20 Euro an unsere Station. Dafür ein herzliches Dankeschön! Und natürlich wünschen wir den Eigenheimern viele neue Mitglieder.

Zur Homepage der Eigenheimer.
Zur Facebook-Seite der Eigenheimer.

Sinnstiftend

Theresa Kneuer,
Theresa Kneuer, 2. Vorsitzende der Wildtierstation Rhön-Saale e.V., spricht vor den Gästen über das Projekt "ZEWINA".

Gestern bekam die Gemeinde Sandberg hohen Besuch aus München. Staatsministerin für Arbeit, Familie und Soziales, Kerstin Schreyer, war vor Ort um sich mit den Bürgern über „Engagierte Verbesserung der sozialen Lebensbedingungen in einem strukturschwachen Gebiet wie der Rhön“ auszutauschen. Im Rahmen dieser Veranstaltung, durften wir unser neues Projekt ZEWINA vorstellen und berichten, wie wir künftig auch ältere und beeinträchtigte Menschen in dieses Projekt miteinbeziehen wollen. Dabei geht es uns nicht darum, ältere Menschen einfach nur zu beschäftigen – unser Hauptaugenmerk liegt darauf, ihnen eine wirklich sinnstiftende Tätigkeit zu geben. Damit Menschen nicht nur ‘Teil-HABEN“, sondern Teil-SIND“.
Für uns war es ein sehr interessanter Abend, bei dem vor allem die Bürger zu Wort gekommen sind.
Viele Bedürfnisse, aber auch tolle Ressourcen kamen zum Vorschein. Und die Erkenntnis, dass es in strukturschwachen, ländlichen Gebieten wie der Rhön ohne Ehrenamt und Zusammenhalt nicht geht. Wir hoffen, dass wir mit dem Projekt „ZEWINA“ zukünftig unseren Teil dazu beitragen können, junge, alte und beeinträchtigte Menschen ein Stück mehr in unsere Mitte zu nehmen.

Neuer Name, neue Anschrift

Das vergangene Jahr war für uns alle ein anstrengendes Jahr mit vielen großen Veränderungen. Im ersten Halbjahr 2019 haben wir bereits über 300 Wildtiere und -Vögel in unserer Station in Roth betreut. Neben den bereits bekannten Wildtierarten, haben wir im vergangenen Jahr auch viele neue Arten erstmalig aufgenommen und erfolgreich rehabilitiert. In unserer Jahreshauptversammlung 2019 haben wir daher beschlossen, was längst überfällig war:
Künftig trägt unser Verein den Namen:

Wildtierstation Rhön-Saale e.V.

Unsere Anschrift lautet nun: Unsere neue Telefonnumemr lautet: Unsere Notfallnummer: Und eine neue E-Mail Adresse haben wir auch!
Wildtierstation Rhön-Saale e.V.
Küppelstraße 3
97657 Kilianshof
09701 / 907 900 6 0171 / 515 906 4 info@zewina.de

Der Augenblick der Wahrheit ...

... kam nach fünf Wochen für unseren Mäusebussard „Kiru“. Anfang Dezember 2019 hatten wir ihn von der Tierarztpraxis Dolze übernommen. Was ihm zugestoßen ist, das können wir nur vermuten. Das Röntgenbild machte aber wenig Hoffnung. Zu kompliziert schien der Bruch des Unterschenkels zu sein. Eine Operation war nicht möglich. Trotz der schlechten Prognose entschieden wir uns, ihm eine Chance zu geben. Wir fertigten ihm eine individuelle Schiene an und gaben ihm zwei Tage, um zu sehen, ob die Klauen wieder durchblutet würden und ob der Greifreflex zurückkehren würde.

Wir die Geschichte ausgegangen ist, könnt Ihr hier lesen.

Auch 2020 - keine Aufnahmegebühr!

Dass ist leider nicht mehr selbstverständlich. Vielerorts sind unsere Kollegen auf Grund fehlender staatlicher Unterstützung bereits gezwungen, pauschale Aufnahmegebühren für hilfsbedürftige Wildtiere zu erheben. Der Bayerischen Landtag hat erst jüngst ein Antrag auf staatliche Unterstützung für Wildtierstationen wie der unseren abgewiesen. Trotzdem wollen wir auch in Zukunft, getreu dem Motto "Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen" Bürgern unserer Region eine kostenfreie Anlaufstelle für Wildtiernotfälle bieten.

Daher sind wir auch im kommenden Jahr wieder auf Ihre Unterstützung angewiesen. Wir Sie unserer Wildtierstation helfen können, erfahren Sie hier.

Mehr als Tausend Tiere

Geahnt und gefühlt haben wir es irgendwie schon, geglaubt so richtig aber nicht. Deshalb haben wir mal nachgerechnet. Und in der Tat - wir sind vierstellig. So ziemlich genau bei 1.200 endet unsere Liste. Eintausendzweihundert Tieren konnten wir seit unserer Gründung helfen. Dabei waren unsere Anfänge eher bescheiden. Damals, 2013, als wir mit unserer Arbeit begannen. 20 Tiere im ersten Jahr, schon 50 im zweiten Jahr. Irgendwie hatten wir eine „Marktlücke“ gefunden, auch wenn dieser Begriff hier denkbar unpassend ist, denn unsere Arbeit ist komplett ehrenamtlich. Die Anzahl der Tiere, die zu uns gebracht wurden, wuchs zusehends. 2019 waren es schon über 300 Tiere. Eine Umkehr dieses „Trends“ – um einen weiteren, nicht ganz so passenden Begriff zu verwenden – ist nicht abzusehen. Gut, dass wir in Kilianshof eine neue, größere Bleibe für unsere Station gefunden haben.

Mit offenen Armen empfangen

Keine Lust auf Winterschlaf:
Keine Lust auf Winterschlaf: Unser Igelmännchen, Sir Henry, will einfach nicht in den Winterschlaf.

Zu viele Patienten oder zu wenig Platz. Egal wie man es betrachtet, unser altes Domizil platzte aus allen Nähten. Damit wir die immer weiter steigende Anzahl verletzter, verwaister oder in Not geratener Wildtiere und Vögel versorgen können, mussten wir nach einer neuen Bleibe für uns, unsere Station und unsere Schützlinge suchen. Schneller als gedacht war diese gefunden. Unterhalb des Kreuzberges, im kleinen Weiler Kilianshof, einem Ortsteil von Sandberg (Rhön) fanden wir ein leerstehendes Haus mit einer großen Scheune. Oder anders gesagt: Viel Platz und noch viel mehr Arbeit.
Im Herbst 2019 sind wir umgezogen. Von da an hieß es, arbeiten, arbeiten, arbeiten. Es hieß aber auch, Anträge stellen, Sponsoren suchen, Behördengespräche, Verwaltungsarbeit – und einige Tier waren auch noch da, die gepflegt werden wollten. Vor allem einige unserer Igelkinder wollten partout nicht in den Winterschlaf. Zwei Bussarde, die nach einem Zusammenstoß mit einem Auto bei uns eingeliefert wurden, bedürfen ebenso unserer Pflege wie ein Reh, dass mit Vergiftungserscheinungen zu uns kam.

Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Lokalzeitungen, die so umfangreich über unsere Arbeit berichtet haben.

Das Ziel heißt Freiheit

Mehr als nur einmal wurden wir bereits gefragt, was wir mit den Tieren machen, die zu uns gebracht wurden. Einen Wildpark gründen, zu unserer Freude behalten, weil viele Tiere ja so niedlich sind?
Weder das eine noch das andere ist auch nur annähernd richtig. Die Arbeit unserer Wildtierstation ist einzig und alleine darauf gerichtet, alle Tiere wieder in die Freiheit zu entlassen, sobald sie die dazu erforderliche körperliche Verfassung wiedererlangt haben. Auch das Konzept eines Gnadenhofs, wie es dies für Haustiere gibt, ist bei Wildtieren keine Alternative. Jede Form von Gefangenschaft bedeutet für Wildtiere Stress. Diesen Stress aber wollen und müssen wir so gering wie möglich halten, daher werden wir alle Tiere nach ihrer Genesung wieder zurück in ihren Lebensraum bringen.

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