Sie sind hier: Startseite » Das Projekt "Zewina"

Das Projekt "Zewina"

Auffangstationen für verunfallte, verwaiste, verletzte, beschlagnahmte oder anderweitig in Not geratene Wildvögel oder Wildtiere gib es bereits eine ganze Reihe - wenn auch immer noch zu wenige. Es reicht aber nicht aus, einem Tier zu helfen, wenn doch sein Lebensraum, in den es zurückkehren soll, zerstört wird. Es reicht nicht aus, einzelnen Tieren zu helfen, wenn wir uns als Gesellschaft immer mehr von der Natur entfremden. Notwendig ist deshalb ein ganzheitlicher, umfassender Ansatz. Deshalb haben wir das Projekt
ZEWINA - Zentrum für Wildtier- und Naturschutz -

ins Leben gerufen.

Die vier Säulen des Projekts

  • Wildtierstation

    Die Aufnahme, Versorgung und bei entsprechender Genesung, Auswilderung in die Natur, von verunfallten und verwaisten Wildtieren, stellt eine der Kernaufgaben des geplanten ZEWINA dar. Das betreute Artenspektrum soll von Vögeln (von Singvögel über Greifvögel bis hin zu Schreitvögeln) über Kleinsäuger (Igel, Bilche, Eichhörnchen, etc.) bis zu kleineren Säugetiere
    (Feldhase, Marderarten, Fuchs, etc.) und Rehkitzen reichen.

  • Umweltbildung

    Wer Tieren helfen möchte, muss Tiere und ihre Bedürfnisse kennen, muss Tiere achten und respektieren. Daher ist die Umweltbildung ein entscheidender Ansatzpunkt in unserer Arbeit. Wir gehen mit unseren Tieren in Schulen und Kindergärten. Die Kinder erfahren, welche Tiere in unserer Umgebung leben, wie sie leben und welche Gefahren ihnen drohen und wie man Wildtiere schützen kann.

  • Natur- und Biotopschutz

    Doch so sehr man sich auch um ein einzelnes Tier kümmern kann, der wichtigste Ansatzpunkt für einen nachhaltigen Schutz unserer Wildtiere ist der Schutz ihrer Lebensräume. In Zukunft wollen wir daher durch entsprechende Biotopschutz- und Pflegemaßnahmen Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen schützen. Dies hilft vor allem denjenigen Arten, bei denen Zuchtprogramme schlecht oder gar nicht greifen (z. B. Kiebitz). Auch eine ständige Betreuung kleinerer, wertvoller Biotope oder Schutzgebiete mit entsprechender wissenschaftlicher Dokumentation der Entwicklung wäre denkbar.

  • Inklusion

    Im Rahmen der Pflege und Versorgung verunfallter und verwaister Wildtiere wollen wir zukünftig nach erfolgreichem Neuaufbau und entsprechender Erweiterung der Wildtierstation zum ZEWINA, auch Menschen mit geistig- oder körperlichen Einschränkungen aktiv in den Stationsalltag einbinden. Wir erhoffen uns hierdurch zum einen Unterstützung in der aktiven Wildtierpflege und zum
    anderen möchten wir diesen Menschen eine sinnhafte Tätigkeit geben, die zur Unterstützung des Selbstmanagements, der Integrität und der Tagesstruktur beitragen kann.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren