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Hasen & Wildkaninchen

Ab Mitte Januar kommen die ersten Feldhasenjungen zur Welt. Sie gehören zu den sog. Nestflüchtern, werden also mit Fell, offenen Augen und Ohren geboren. Feldhasen sind vom ersten Lebenstag an in der Lage, da draußen, auch bei niedrigen Temperaturen zu überleben. Die Natur hat das genau so vorgesehen.

Wildkaninchen hingegen zählen zu den Nesthockern. Sie werden in einem unterirdischen Bau geboren, sind blind und nackt. Den Bau verlassen die jungen Wildkaninchen erst nach ca. zwei Wochen.

Die jungen Feldhasen werden von der Häsin verteilt, und liegen in sog. Sassen ganz dicht am Boden versteckt. Sie liegen meist allein. Auch das ist von der Natur so gewollt und dient dem Schutz vor Fressfeinden. Das Muttertier kommt zum Säugen meist nur nachts und in der Dämmerung. Ein kleines Häschen, das am Feldrand am Boden liegt, benötigt also keine Hilfe! Der Mensch schadet dem Tier nur, wenn er es aus ‚Mitleid‘ aufnimmt.


Feldhasen-Jungtiere benötigen nur dann Hilfe, wenn ...

  • ... sie offensichtlich verletzt sind.
  • ... sie schwach, auf der Seite liegend angetroffen werden.
  • ... sie von Fliegenmaden befallen sind.
  • ... sie massiv von Ektoparasiten (Zecken, Flöhen) heimgesucht werden.
  • ... sie von Hund oder Katze attackiert wurden.

Habt ihr irrtümlicherweise ein Jungtier angefasst, kann es trotzdem noch an seinen Fundort zurück! (Hier bitte Rücksprache mit einer Wildtierstation halten.)

Bei Fragen zum Fund eines Feldhasenjungtieres, könnt ihr euch gerne bei uns melden

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